Gesetzgebung der USA
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In den Vereinigten Staaten ist
bereits die Verwendung von Blei
in Farben, Kraftstoff,
Lebensmitteldosen, Lötstoffen
für den Kfz-Bereich, Glühbirnen,
Lötstoffen für
Rohrleitungssysteme und
Armaturen verboten.
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In der Elektronik sind
bleihaltige Lote noch
zugelassen, die Branche wurde
jedoch bereits von der EPA
(Umweltschutzbüro) der
Vereinigten Staaten
aufgefordert, die Verwendung von
Schadstoffen einzuschränken. Auf
der Schadstoffliste der
Institution steht derzeit auch
das Blei.
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Die in der Elektronik
verwendeten Lötstoffe können
zwar recycelt werden,
allerdings ist dies mit hohen
Kosten verbunden.
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Der Druck von Seiten des
Auslands, den Einsatz von Blei
grundsätzlich zu verbieten,
nimmt jedoch zu. Der Verband der
Elektronikindustrie NEMI hat
eine Arbeitsgruppe ins Leben
gerufen, die sich mit bleifreien
Alternativen für bleihaltige
Legierungen befassen soll.
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NCMS
Von 80 angebotenen Alternativen
konnten drei Varianten als
mögliche Substituenten für
Bleilegierungen eingestuft
werden.
Alle anderen waren nicht
geeignet.
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Als bleifrei gelten Legierungen
mit einen Bleigehalt < 0,2 %
(allerdings besteht
diesbezüglich keine offizielle
Festlegung).
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Die NEMI nannte auf der
APEX 2000 Sn95.5Ag3.9Cu0.6
(±0,2 %) als Favoriten unter den
bleifreien Alternativen.
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Für Unternehmen in den
Vereinigten Staaten ist
vorgesehen, dass die Produktion
bis 2004 auf bleifrei umgestellt
werden soll.
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Dadurch sollen bleihaltige
Produkte bis 2004 auf
freiwilliger Grundlage
eliminiert werden.
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Die Änderung der
Industriestandards für bleifreie
Produkte wird unterstützt.
Japan und Europa
Internationales Rahmenprogramm für
eine Richtlinie "Bleifreies Löten"
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Die Richtlinie wurde auf der
zweiten Tagung zu Fragen
bleifreier Alternativen im
November 2002 eingeführt.
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An der Initiative beteiligt sind
der europäische
SOLDERTEC-Verband und die
japanische JEITA (Japan
Electronics and Information
Technology Industries
Association).
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Empfehlungen:
Die Lagerbestände der Hersteller
müssen bis Ende 2004 vollständig
bleifrei sein.
An die Branche ergeht die
Empfehlung, einen Bleigehalt von
0,1 % als Obergrenze für
Produkte mit der Bezeichnung
"bleifrei" festzulegen.
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Die EU-Richtlinien über die
Abfallentsorgung von Elektro-
und Elektronikaltgeräten (WEEE)
und die Beschränkung von
Schadstoffen in
Elektronikprodukten (RHS) werden
übereinstimmend akzeptiert.
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Das Verbot schadstoffhaltiger
Materialien durch die
RHS-Richtlinie gilt ab dem
1. Juli 2006, d. h., ab diesem
Zeitpunkt können in der EU nur
noch bleifreie Produkte an die
Verbraucher verkauft werden.
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Neben dem stufenweisen Ausstieg
aus dem Einsatz bleihaltiger
Materialien wird auch die
Eliminierung der folgenden
Stoffe in Produkten gefordert:
Cadmium
Quecksilber
Sechswertiges Chrom
Zwei Arten bromierter
Flammschutzmittel
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Für den Ausstieg wird der
folgende Zeitplan vorgeschlagen.
Auf Empfehlung der Richtlinie
sollen führende Hersteller die
formulierten Anforderungen
bereits ein Jahr im Voraus
umsetzen, während kleineren
Erzeugern die Umstellung
innerhalb von bis zu zwei Jahren
nach der gesetzten Frist
zugestanden wird.
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Bauteile
Seit Ende 2001 sind bleifreie
Bauteile auf dem Markt.
Bis Ende 2003 existiert ein
vollständiges Sortiment von
Bauteilen mit bleifreien
Anschlüssen.
Bis Ende 2004 existiert ein
vollständiges Sortiment
bleifreier Bauteile.
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Baugruppen
Die Herstellung bleifrei
gelöteter Baugruppen begann Ende
2002.
Bis Ende 2005 wird kein Blei
mehr in der Produktion
verwendet.
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Im Rahmen der Richtlinie wird
der Einsatz von
Zinn/Silber/Kupfer-Lotlegierungen
bei Leiterplatten empfohlen.
Außerdem wird branchenführenden
Unternehmen nahegelegt, ein
Kennzeichnungssystem für die
Produkte zu entwickeln.
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